Josefskapelle bis 1952

Josefskapelle

 

Der Vorraum zur jetzigen Sakristei war bis zum Umbau von 1951/52 die Josefskapelle. Eine Türe, also nicht der jetzige große Durchgang, der erst 1951 entstand, verband sie mit der Kirche. Ein Altar stand dort, wo jetzt der Eingang zur Sakristei ist. Der Altar war ausgestattet mit dem Steinbildwerk „Tod des hl. Josef", das den sterbenden hl. Josef mit Jesus und Maria darstellt. Geschaffen wurde die Gruppe von Bildhauer Rüller aus Münster und im Jahre 1896 erworben. Zuerst war geplant, für die Statue in den Wallfahrtsanlagen eine eigene Kapelle zu errichten. Das Bischöfliche Ordinariat hatte bereits die Erlaubnis dazu gegeben, doch änderte man den Plan und stellte die Figur im Raum neben dem Chor der Kirche auf.

Dieser Raum könnte das Erdgeschoss eines ursprünglich einmal geplanten Turmes der Kirche gewesen sein. Ob er schon vor 1896 Kapelle war und ob dies eine Josefskapelle war, ist nicht zu ermitteln.

Der Bau der Beichtkapelle und der neuen Sakristei im Jahre 1951/52 brachte notwendigerweise eine völlige Umgestaltung der Josefskapelle, die ihren Charakter als Kapelle verlor und Vorraum zur Sakristei wurde. Zur Kirche hin wurde ein großer Durch gang gebrochen und einige Bänke aufgestellt, so dass nun von hier aus die Gottesdienste in der Kirche mitgefeiert werden können. Für die Josefsgruppe wählte man als neuen Standort den vorderen Abschlussraum der Beichtkapelle, dort, wo zuvor die Sakristei gewesen war.

 

Josefskapelle bis 1952, heute Vor raum zur Sakristei